| Lüster, brillantes Licht für ein anspruchsvolles Ambiente |
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Die ersten Vorläufer der Lüster bzw. Kronleuchter gab es wohl schon 500 Jahre vor Christus. So ist beispielsweise eine große Öllampe mit 16 Flammen aus dieser Epoche bekannt. Diese wurden mit einem stabilen Schaft starr in der Decke verankert und erinnerte in ihrer Form an ein Becken. Am Rande dieses Beckens waren die 16 Flammen kreisrund angeordnet – eine archetypischer Kronleuchter, wenn man so will. Eine weitere Annäherung an die Form des Kronleuchters, wie wir sie kennen, fand im 5. Jahrhundert nach Christus statt. Die Beckenform verschwand. Was blieb, war das kreisrunde Konstrukt, welches die Lichtquellen trug. Ein gewaltiger Reifen, getragen von Ketten, erinnerte an das Bild einer Krone, wobei die Flammen der Kerzen die Zacken darstellten. Man kann davon ausgehen, dass der Begriff “Kronleuchter“ um diese Zeit entstand, da die vorige Beckenform nicht wirklich an eine Krone erinnerte. In dieser klassischen Form (kreisrunde Reifen mit Kerzen) verbreitete sich der Kronleuchter in den repräsentativen Räumlichkeiten der weltlichen Herrscher und des Klerus. Noch heute sind einige dieser klassischen Kronleuchter (auch Reifenkronen genannt) erhalten. Kleinere Schaftleuchter waren indes auch in den Haushalten weniger bedeutender Herrschaften zu finden. Nichts desto trotz sollte diese Schaftform (mit Schaft und nicht Ketten als tragender Basis) Grundlage für die Weiterentwicklung der Lüster werden. So wichen mit der Zeit die grobschlächtigen Ketten den Schäften (aus Messing) etc., die ungleich filigraner wirkten und sich kunstfertiger in Szene setzen ließen. Reflektierende Elemente, wie Glas und Kristalle, wurden an den Kronleuchtern angebracht, um ein einzigartiges Lichtspiel zu gewährleisten. So setzten sich im Laufe des 18. Jahrhunderts Kronleuchter jener Beschaffenheit durch, wie wir sie heute ein Venezianischer Kronleuchter (Venetian chandeliers) verkörpert. Großen Anteil daran hatte auch die Entwicklung der Glasherstellung zu jener Zeit, die es ermöglichte, Bleikristalle günstig herzustellen. Diese fanden daraufhin häufig Verwendung in der Verarbeitung von Lüstern. Seither haben bedeutende Glasmanufakturen, wie jene weltbekannte aus Murano, den Lüster (luxus-kronleuchter.de) zu immer ausgefallenerem und exklusiverem Glanz verholfen.Vom 5. Jahrhundert bis heute hat sich der Kronleuchter als wohl edelste Form der Beleuchtung erhalten. Auch heutzutage liefern Kronleuchter die exklusive Deckenbeleuchtung und gehobenes Ambiente, wo es für würdig erachtet wird. Sei es im Ballsaal oder im Foyer eines noblen Hotels. |